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Trainings Ort/Zeit
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Turnhalle
Grundschule Rehfelde, Ernst–Thälmann-Str. 42, 15345 Rehfelde |
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Kostenloses
Probetraining ist bei uns jederzeit ohne Vorabsprache möglich. Trainiert
wird barfuß. Bitte lockere Trainingskleidung, z.B. Jogginganzug,
mitbringen.
Zeiten:
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Montag
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Mittwoch
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17.00
- 18.00 Uhr/ Kinder
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17.00
- 18.00 Uhr/ Kinder
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17.00
– 19.00 Uhr/ Erwachsene
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17.00
– 19.00 Uhr/ Erwachsene |
Karate
Karate als Kampfkunst und Kampfsport in der heutigen Zeit ist zwischenzeitlich
weit verbreitet und für jede Altersgruppe praktizierbar. Beeinflusst
vom Zen - Buddhismus ist Karate aber auch eine Kampfkunst, welche eine
umfassende Körper- und Lebensschule in sich beinhaltet. Die Entwicklung
der Persönlichkeit, die Stärkung des Charakters sowie die körperliche
Fitness sind heute für viele ausschlaggebendes Merkmal für ein
gutes Karatetraining.
Das Training
Neben der Entwicklung von Kampftechniken für die Selbstverteidigung
steht der Ausbau der physischen und psychischen Fähigkeiten im Vordergrund.
Die Muskulatur des Körpers wird ebenso trainiert wie die Beweglichkeit.
Durch die Unterschiedlichkeit der Belastungsmomente wird auch das Herz-Kreislaufsystem
hervorragend trainiert. Das Training fördert die Konzentrationsfähigkeit
sowie die Koordination. Durch die Philosophie werden die meditativen Momente
weiter entwickelt. Das Karate-Training in unserer Sporthalle beginnt mit
einer knienden Meditation, dem Moksu, bei der man sich in Stille sammelt
und mental auf das Training vorbereitet.
Die drei
Säulen des Karate
1. Grundschule jap.: Kihon
Im Kihon werden alle Karatetechniken wiederholt und verfeinert. Die Übung
findet ohne Partner statt, um den Übenden die Möglichkeit zu
geben, sich besser auf sich selbst zu konzentrieren und technische Fehler
zu verbessern. Die Techniken werden einzeln und in verschiedenen Bewegungskombinationen
geübt, um neben der Energieentwicklung in der Technik auch die Koordination
und Flexibilität zu steigern.
2. Formlehre jap.: Kata
Kata sind Abläufe von aneinander gereihten Technik-Kombinationen.
Es sind Überlieferungen alter Karatemeister, die sie vor langer Zeit
gründeten, um ihren Schülern das eigene Kampfkonzept beizubringen.
Sie beinhalten sinnvolle Kombinationen, die in der richtigen Anwendung
ideal zur Selbstverteidigung verwendet werden können. Darüber
hinaus sind in jeder Kata energetische Momente enthalten, die dem Übenden
zur Gesunderhaltung und Förderung der vitalen Energie dienen. Im
Fudokan-Karate üben wir zusätzlich die Kata´s unserer
Stilrichtung.
3. Kampf jap.: Kumite: Schrittweise werden hier die Grundlegenden
Techniken vermittelt, um im Fortgeschrittenenbereich frei Kämpfen
zu können. Im traditionellen Karate gibt es keinen Kontakt!
Die ersten Partnerübungen werden in elementaren Grundtechniken (Kihon)
ausgeführt. Hierbei lernen die Übenden zunächst, sich in
der richtigen Distanz zu bewegen und die Techniken korrekt auszuführen.
Im Kihon Ippon Kumite wird schließlich gelernt, auf einen einzigen
Angriff mit einem starken Konter zu reagieren. Dabei spielt die Kraftüber-tragung
eine ebenso große Rolle wie die Genauigkeit in Distanz und Technik.
Vor allem aber ist das Kihon Ippon Kumite eine anspruchsvolle Konzentrationsübung.
Auch in den freien (Jiyu) Kampfübungen gibt es zunächst das
Jiyu Ippon Kumite, bei dem nur ein einziger, sehr starker Angriff erfolgt.
Beide Übende bewegen sich in freier Deckung und Distanz und ziehen
sich nach dem Konter in eine sichere Distanz zurück. Hierbei werden
nicht nur Timing und Distanz geschult, sondern auch zahlreiche verschiedene
Bewegungsprinzipien des Karate. Das Jiyu Ippon Kumite ist Grundlage für
höhere Formen des Freikampfes, bei dem die hier erlernten Prinzipien
kombiniert und vertieft werden.
Makiwara-Training:
Wir gehören wahrscheinlich zu den wenigen Vereinen, bei denen das
Training am Makiwara im Trainingsplan fest verankert ist. Da es bei uns
im traditionellen Karate beim Technikeinsatz keinen Kontakt zum Gegner
gibt, besteht die Gefahr durch das bloße Üben der Techniken
in die frische Luft "nur" Meister im "in die Luft schlagen"
zu werden. Durch das bloße Üben gegen die Luft kann man keine
wirksamen Karatetechniken erreichen. Das Makiwara-Training ist unerlässlich
für die Kime-Entwicklung. Beim Makiwara handelt es sich eigentlich
nur um ein Holzbrett, welches bei uns an der Sprossenwand montiert ist
und im oberen Teil mit einer Filz- und Lederschicht bespannt ist. Das
Technik-Training am Makiwara hilft ungemein, die Biomechanik und den Kimefluss
der Techniken und des eigenen Körpers zu verstehen.
Karate
für Kinder
Eltern, Ärzte und Pädagogen haben Karate als wertvolle Lehre
für Kinder und Jugendliche entdeckt. Über das Training im Karate
werden Schlüsselqualifikationen wie Durchhaltevermögen, Disziplin,
Konsequenz, Konzentration und Respekt erworben. Das Miteinander trainieren
schult die soziale Kompetenz sowie das Selbstbewusstsein. Der persönliche
Leistungstand wird durch die einzelnen Graduierungen markiert. Vom Weißgurt
bis zum Schwarzgurt des Meisters ist es ein langer Weg. Dies erfordert
ein langes und strebsames Arbeiten an sich selbst.
Es gibt 9 Schülergrade und 10 Meistergrade. Wir beginnen bereits
mit Kindern ab 6 Jahren.
Karate
für Senioren
Auch für Lebensältere bietet sich das Karatetraining an. Im
Zeitalter immer höherer Lebenserwartung ist ein aktives Erhalten
seiner Fitness Grundvoraus-setzung für ein positives Leben im Alter.
Hierzu eignet sich Karate besonders gut.
Fast einjeder hat das Bild älterer Japaner vor Augen, die alltäglich
ihre Kata üben. Das Erhalten der Konzentrations- und der koordinativen
Fähigkeiten sowie der Fitness ist hierfür entscheidendes Kriterium.
Senioren zeichnen sich stets durch hohe Motivation sowie Geselligkeit
aus und sind in unserem Verein immer herzlich willkommen.
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